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Embrassy Quintett spielt vor der Kulisse von Haus Stapel

[ Montag, 20. Juni 2011 von Bocholter ]

Embrassy Quintett spielt vor der Kulisse von Haus Stapel
Konzert mit dem Trompeter David Salomon Jarquin am Sonntag, 3. Juli, um 16 Uhr in Havixbeck / Station der Reihe „Trompetenbaum und Geigenfeige”

Havixbeck. Die klassizistische Fassade von Haus Stapel in Havixbeck ist am Sonntag, 3. Juli, Kulisse für das dritte Konzert der Reihe “Trompetenbaum und Geigenfeige - Musik in Gärten und Parks im Münsterland”. Ab 16 Uhr tritt das Embrassy Quintett gemeinsam mit dem Trompeter David Salomon Jarquin auf.

Embrassy wurde 1987 gegründet und besteht heute aus Mitgliedern der Neuen Philharmonie Westfalen, des Sinfonieorchesters Münster, der Bochumer Symphoniker, des WDR-Symphonieorchesters Köln sowie freischaffenden Musikern und Hochschuldozenten. Auftritte vor dem spanischen, dem norwegischen und dem schwedischen König sowie vor zahlreichen europäischen Staatsoberhäuptern zeugen von der “diplomatischen Tätigkeit” der Musiker. In besonderer Weise engagiert sich Embrassy mit Unterstützung des Deutschen Musikrats und in enger Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Dietmar Schönherr seit 1992 als “musikalischer Botschafter” für das Internationale Kulturzentrum “Casa de los tres mundos” in Nicaragua. In Havixbeck dabei sind die Trompeter Gerd Radeke und Guido Fröhlich, der Hornist Björn Andresen, Jochen Schüle an der Posaune und Thomas Tirler (Tuba).

Der Trompeter David Salomon Jarquin wurde 1986 als jüngstes von neun Kindern in Nicaragua geboren. Mit sieben Jahren wurde er von seinem Vater, einem professionellen Posaunisten, zur musikalischen Ausbildung an die “Casa de los tres mundos” geschickt. Dort lernte er Klavier und Trompete. Schon nach kurzer Zeit wurde Embrassy-Mitglied Guido Fröhlich auf das besondere Talent Davids aufmerksam. Er verschaffte ihm ein Pan-y-Arte-Stipendium in Deutschland.
2002 trat David Salomon Jarquin als 1. Trompeter im Youth Orchestra of the Americas unter Kurt Masur und Leonard Slatkin auf. 2003 gewann er in Deutschland einen 1.Preis beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” mit der höchsten möglichen Punktzahl. Als 18-Jähriger, inzwischen ordentlicher Student bei Max Sommerhalder an der renommierten Musikhochschule in Detmold, gewann er als jüngster Teilnehmer spektakulär den 1. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb in Hamburg. Er gilt seitdem in der Fachwelt als eines der hoffnungsvollsten Trompetentalente weltweit. 2008 gewann er beim Schleswig-Holstein-Musikfestival 2008 den “Publikumspreis für Nachwuchskünstler”.

Haus Stapel in der Bauerschaft Gennerich liegt etwas versteckt am Ende einer mächtigen Kastanienallee. Planungen für eine erste Gartenanlage reichen zurück bis in das 18. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen auch einige der barocken Skulpturen. Südlich des Schlosses befindet sich ein Brunnen, der ebenfalls im Stil des Barocks gebaut ist. Im Westen des Schlosses wurde im 19. Jahrhundert ein Landschaftsgarten angelegt. Geschwungene Wege, Schneeglöckchen und Märzenbecher im Frühling sowie alte Blutbuchen und Rhododendren sind Relikte dieser Zeit.
“Trompetenbaum und Geigenfeige” ist ein Gemeinschaftsprojekt der vier Münsterlandkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster. Kooperationspartner sind die Eigentümer der Gärten und Parks, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, örtliche Kulturinitiativen sowie der Verein “Das Münsterland - Die Gärten und Parks”.
Das Land NRW fördert “Trompetenbaum und Geigenfeige” aus Mitteln der Regionalen Kulturförderung Münsterland. Weitere Informationen zu der Veranstaltung in Havixbeck und zur Reihe gibt es beim Kreis Borken, Fachabteilung Kultur, Tel.: 02861/82-1350, E-Mail: kulturamt@kreis-borken.de, sowie im Internet unter www.trompetenbaum-geigenfeige.eu.
Karten für das Konzert mit anschließender Gartenführung (gegen 17.30 Uhr) am 3. Juli um 16 Uhr sind zum Preis von zehn Euro an der Tageskasse erhältlich. Eine Ermäßigung gibt es für Schüler, Stundenten und Auszubildende. Das Embrassy-Quintett findet sich im Internet unter www.embrassy.de.

„Suki Bigband” gastiert am 25. Juni 2011

[ Montag, 20. Juni 2011 von Bocholter ]

„Suki Bigband” gastiert am 25. Juni 2011 im Garten der Familie Gausling in Schöppingen
Konzert im Rahmen der Reihe „Trompetenbaum und Geigenfeige – Musik in Gärten und Parks im Münsterland”

Kreis Borken/Schöppingen. Am Samstag, 25. Juni, öffnet die Familie Gausling in Schöppingen ihr grünes Refugium für ein Konzert der Reihe “Trompetenbaum und Geigenfeige - Musik in Gärten und Parks im Münsterland”. Um 16 Uhr beginnt dort der Auftritt der Suki Bigband aus dem niederländischen Losser. Deren Mitglieder haben sich dem klassischen Bigband-Sound verschrieben. Zu ihrem Repertoire zählen Jazzstandards und swingende Funk-Stücke, unter anderem von Glenn Miller, Duke Ellington und Count Basie, aber auch swingende Popmusik von Earth, Wind & Fire oder Stevie Wonder. Um 17.15 Uhr schließt sich eine Führung durch den Garten an. Auch für Rollstuhlfahrer ist der rund 5.500 Quadratmeter große Garten zugänglich.

“Trompetenbaum und Geigenfeige” ist ein Gemeinschaftsprojekt der vier Münsterlandkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster. Kooperationspartner sind die Eigentümer der Gärten und Parks, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, örtliche Kulturinitiativen sowie der Verein “Das Münsterland - Die Gärten und Parks”. Das Land NRW fördert “Trompetenbaum und Geigenfeige” aus Mitteln der Regionalen Kulturförderung Münsterland.

Karten für das Konzert am 25. Juni im Garten Gausling, Haverbeck 34 in Schöppingen, kosten 7,50 Euro. Sie sind ab 15 Uhr direkt vor Ort erhältlich. Weitere Informationen zur Reihe “Trompetenbaum und Geigenfeige” gibt es beim Kreis Borken, Fachabteilung Kultur, Tel.: 02861/82-1350, E-Mail: kulturamt@kreis-borken.de, sowie im Internet unter www.trompetenbaum-geigenfeige.eu. Wer mehr über die Suki Bigband erfahren möchte, wird unter www.sukibigband.nl fündig. Informationen zum Garten gibt es unter www.offene-gartentuer-schoeppingen.de. Für Gruppen ab zehn Personen öffnet die Familie ihr Areal auch wochentags, Termine können unter Tel.: 02555 / 8277 vereinbart werden. Hunde müssen vor der Gartentür bleiben.

3D Sportsbar in Bocholt

[ Freitag, 17. Juni 2011 von Bocholter ]

Das Bocholt live Team begrüßt Sie in der ersten 3D Sportsbar in Bocholt .Das ehemalige Haus Matschke wurde komplett erneuert. Angefangenbei der Theke bis hin zu einer gemütlichen Bestuhlung und angenehmen Ambiente.
Erleben Sie bei das ganz neue Gefühl einem Sportevent nicht nur vor dem Fernseher zu verfolgen sondern seien Sie mittendrin statt nur
davor.
Dieses einmalige 3D Erlebnis ist sicherlich einen Besuch wert.

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Aus für 13 Bocholter „Raucherclubs“

[ Donnerstag, 16. Juni 2011 von Bocholter ]

Aus für 13 Bocholter „Raucherclubs“
Gerichtsbeschluss fordert besseren Nichtraucherschutz / 23 Eckkneipen und ein Raucherclub nicht betroffen

Bocholt (PID). Das jüngste Urteil des OVG Münster zum Nichtraucherschutz hat auch Konsequenzen für einige Gastwirte in Bocholt. 13 Raucherclubs müssen sich künftig entscheiden, entweder ein Nichtraucherlokal zu werden oder umzubauen. Lediglich ein Raucherclub darf auch weiterhin als solcher bestehen bleiben. Hier steht ausschließlich das Rauchen von Wasserpfeifen im Vordergrund, Speisen bzw. Alkohol werden nicht serviert.
Für 23 Eckkneipen hat das Urteil keine Auswirkungen. Deren Gastraum ist kleiner als 75 qm. Und unterhalb dieser Grenze gilt: Die Zigarette beim Bierchen bleibt erlaubt.
Im Nichtraucherschutzgesetz NRW steht, dass in Gaststätten grundsätzlich nicht geraucht werden darf. Ziel ist der Schutz der Allgemeinheit vor erheblichen Gesundheitsgefahren durch Rauchen in der Öffentlichkeit. Ausnahmen macht das Gesetz z.B. für Räume von Vereinen, deren ausschließlicher Zweck der gemeinsame Konsum von Tabakwaren ist. Viele Gaststättenbetreiber in Bocholt haben ihren Betrieb daraufhin zu einem so genannten “Raucherclub” deklariert.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat jetzt entschieden, die Ausnahmeregelung vom generellen Rauchverbot grundsätzlich enger auszulegen. Eine Deklarierung als “Raucherclub” wird als Umgehung des generellen Rauchverbotes eingestuft, wenn Gaststätten auf einen Gewinn durch den Verkauf von Speisen und alkoholischen Getränken angewiesen sind.
“In Bocholt gibt es einen original Raucherclub”, so Johannes Kolks, städtischer Leiter des Fachbereichs Öffentliche Ordnung in Bocholt. “In dieser Gaststätte steht das Rauchen von Wasserpfeifen, den Shishas, im Vordergrund. Darüber hinaus werden hier keine Speisen und alkoholische Getränke verkauft.”
Von den insgesamt 235 Gaststättenbetrieben in Bocholt sind 199 bereits Nichtraucherlokale oder haben einen extra Raucherraum eingerichtet. “Es gibt 23 Gaststätten, in denen das Rauchen weiterhin erlaubt ist, da die reine Aufenthaltsfläche für Gäste unter 75 qm liegt”, so Kolks. Diese Gaststätten gelten als so genannte “normale Eckkneipen”, in denen der Gesetzgeber das Rauchen weiterhin erlaubt.
Anders bei den derzeit 13 “Raucherclubs”. Sie müssen sich nun entscheiden, ob sie ebenfalls ein Nichtraucherlokal werden, einen extra Raucherraum einrichten oder ob sie sich sonst räumlich so verändern, dass sie die baulichen Voraussetzungen des Nichtraucherschutzgesetzes erfüllen.
Die Stadt Bocholt hat jetzt alle betroffenen Wirte aufgefordert, ihre Lokale bis zum 31. Juli den Bestimmungen des Gesetzes anzupassen. Nach Ablauf dieser Frist überprüft die Stadt Bocholt, ob die Betriebsgestaltung den veränderten rechtlichen Gegebenheiten angepasst wurde. Zusätzlich werden alle Gaststätten daraufhin überprüft, ob sie ihrer Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Kennzeichnung (Raucher-/Nichtraucherlokal) nachgekommen sind.

Verfolgungsjagd in Bocholt

[ Samstag, 11. Juni 2011 von Bocholter ]

Auf Facebook mitzulesen :
H.G. schreibt :
- d-qb-32.. ein schwarzer Bmw flieht vor der Polizei Richtung Grenze
vor 20 Minuten via Android ·

B.P. antwortet :
- Polizeiwagen verfolgt BMW mit Düsseldorfer Nummer….der raste hier vorbei, sein Pech …..Sackgasse. Fahrer verhaftet. BMW steht noch hier…wir bleiben dran.vor 28 Minuten ·

Infos folgen !

Foto vom Fluchtwagen :

Mehr auf unserer Facebookseite unter Bocholt Portal

Nachtrag :

OL-BOR: Bocholt - Betrüger widersetzt sich der Festnahme
U-Haft angeordnet

Bocholt (ots) - (pl) Am Samstagnachmittag kontrollierten die Beamten einer Polizeistreife auf der Holtwicker Straße einen Pkw. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass der Fahrzeugführer, ein 24-jähriger Bocholter, einen falschen Personalausweis vorgezeigt hatte. Mit diesen falschen Papieren hatte ebenfalls den benutzten Wagen angemietet und betrügerisch in seinen Besitz gebracht. Als die Polizisten den Mann mit diesem Vorwurf konfrontierten, startete er plötzlich seinen Wagen. Bei dem Versuch, den Mann an der Flucht zu hindern, wurden die Beamten mehrere Meter mitgeschleift. Einer der beiden wurde dabei leicht verletzt. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung fand man den Wagen auf der Holtwicker Straße verlassen auf. Als die Polizeibeamten den Bereich um den Abstellort durchsuchten, fand man den jungen Mann im Gebüsch eines Vorgartens kauernd. Es klickten die Handschellen und der Mann wurde zur Polizeihauptwache Bocholt gebracht. Bei einer späteren Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Kriminalbeamten einen Rucksack, der mit Stempeln und Dienstsiegeln verschiedener Behörden gefüllt war. Auch ein Dienstsiegel des Amtsgerichts Bocholt war dabei. Ersten Ermittlungen zur Folge waren die Stempel von dem Mann nachgemacht worden. Auch verschiedene gefälschte Papiere, Ausweisdokumente und betrügerisch erlangte Bankkarten wurden gefunden. Der junge Mann wurde am Sonntag beim Amtsgericht Bocholt vorgeführt. Der zuständige Richter erließ einen Haftbefehl. Dieser wurde mit dem Dienstsiegel des AG Bocholt beurkundet - allerdings dem Original.

Vatertag über Bocholt

[ Donnerstag, 2. Juni 2011 von Bocholter ]

„2. Dragonboat-Schülercup“ auf Bocholter Aasee

[ Donnerstag, 2. Juni 2011 von Bocholter ]

Deutsch-Chinesische Gesellschaft lädt zum Drachenbootrennen


(c)foto feldhaus

Bocholt (PID). Am Donnerstag, 23. Juni 2011 (Fronleichnam), lädt die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt e.V. zum „2. Dragonboat-Schülercup“ auf dem Bocholter Aasee ein.
Im letzten Jahr fand das erste Drachenbootrennen in Bocholt statt. Anlass war das 25-jährige Bestehen der freundschaftlichen Kontakte zwischen der Stadt Bocholt, die auch das jetzige Drachenbootrennen unterstützt, und der chinesischen Stadt Wuxi. In der Nähe von Wuxi, nämlich in der Gegend des dortigen Yangtze-Flusses, vermutet man den Ursprung des Drachenbootes aus dem Jahr 500 v. Chr. Da lag es für die Veranstalter nahe, ein solches Drachenbootrennen auch in Bocholt zu organisieren.
Das große Interesse der Schülerinnen und Schüler war Grund genug, dass sie am 23. Juni 2011 zum zweiten Mal die Chance bekommen, sich auf dem Aasee zu beweisen. Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt einen tollen Wettkampftag vorbereitet. Es wird ein Event mit Moderation, Buden für Essen und Getränke und natürlich vielen spannenden Rennen zu Wasser geboten.
Die “Paddler” haben eine Distanz von 250 Metern zu bewältigen, um die Konkurrenz auszuschalten. In den fast 13 Meter langen und ca. 1,2 Meter breiten Booten finden bis zu 20 Paddler Platz. Außerdem stehen jeder Mannschaft ein Steuermann oder auch eine Steuerfrau sowie ein Trommler, der mit Trommelschlägen die Paddel-Frequenz vorgibt, zur Seite.
Den Startschuss des Rennens wird die stellvertretende Bürgermeisterin Hanni Kammler um 11 Uhr in der “Modellbaubucht” des Aa-Sees abgeben. Ab dann wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern voller Teamgeist gefordert. Mit der richtigen Koordination, viel Kraft und Willen kann am Ende ein Team den begehrten Pokal zum “2. Dragonboat-Schülercup” auf dem Bocholter Aasee gewinnen.
Für die notwendige Vorbereitung der Teams gibt es am Mittwoch, 22. Juni 2011, einen Trainingsabend. Mit viel Vorfreude blickt die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt e.V. auf einen Tag mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, hoffentlich schönem Wetter und vielen spannenden Rennen.

Bocholter Seniorenprojekt ausgezeichnet

[ Mittwoch, 1. Juni 2011 von Bocholter ]

“Seniorpartner” unterstützen Schüler, Lehrer und Eltern

Bocholt (PID). Bocholter Senioren gehen wieder zur Schule: Im Projekt “Seniorpartner für Bocholter Schulen” kann die Generation „Über 55 Jahre“ ehrenamtlich tätig werden, um Schüler zu unterstützen sowie Lehrer und Eltern zu entlasten. Für diese Idee wurde Bocholt jetzt neben Dortmund, Ennigerloh und Jülich im Rahmen eines Wettbewerbs ausgezeichnet.
Von der Unternehmensgruppe Generali nahmen die Initiatoren in einer Feierstunde im Historischen Rathaus von Bocholt einen mit 4.000 Euro dotierten Geldpreis entgegen. Unterstützung bekommt das Projekt “Seniorpartner” auch von der Stadtsparkasse Bocholt, die 5.000 Euro spendete. Schüler der Diepenbrock- und Josefschule sorgten bei der Preisverleihung mit tänzerischen und gesanglichen Einlagen für Kurzweil.
“Seniorpartner” sind Ehrenamtler, die in drei Rollen schlüpfen können. Als Mediator sind sie als Streitschlichter und Vermittler im Einsatz. Als Bildungspate geben sie Hilfe beim Übergang von der Schule ins Arbeitsleben. Und als Experte sind Seniorpartner als Anleiter im Werkunterricht, als Hausaufgabenbetreuer, als Schulhofaufsicht und in weiteren Funktionen gefragt.

“Alt trifft Jung: Das Projekt ist ein Brückenschlag zwischen Generationen. Bocholt gehört zu den Städten, die mit einem vorbildhaften Projekt vorangehen”, freute sich Bürgermeister Peter Nebelo bei der Preisvergabe am Montag. In Bocholt wolle man das Thema “Demographischer Wandel” mutig und aktiv angehen, “vor allem rechtzeitig”. Bocholt sei in der Seniorenarbeit im Städtevergleich “schon recht weit: Wir fangen hier nicht, wie in anderen Kommunen, ganz von vorne an: Wir sind schon mittendrin.”
Das Konzept “Seniorpartner für Bocholter Schulen” passe, so Nebelo, “hervorragend in diese Reihe hinein. Sowohl die Senioren wie auch die Schüler, Lehrer und Eltern profitieren voneinander.” Nebelo lobte die lokalen Projektpartner: “Ideen am Reißbrett können noch so gut sein; sie sind nichts wert ohne die Menschen, die sie konkret umsetzen. Und davon haben wir in Bocholt glücklicherweise sehr viele, vor allem sehr engagierte. Menschen, die neben ihrer Fachkompetenz zusätzlich mit Herzblut bei der Sache sind. Mein ausdrücklicher Dank geht an die Mitglieder vom “Kreis der Begegnung”.”

Dem “Kreis der Begegnung” gehören der Verein “Leben im Alter” (L-i-A), das städtische Seniorenbüro, die Stadtmarketinggesellschaft sowie die Stadtsparkasse Bocholt als Förderer an. Für das “Seniorpartner”-Projekt konnten der städtische Geschäftsbereich Schule und der Verein Jugendhilfe und soziale Integration e.V. mit eingebunden werden. Unterstützung von außen leisteten die “Freiwilligendienste aller Generationen” (FDAG), die mit mobilen Teams Kommunen bei der Realisierung von solchen Konzepten beraten.
Ramona Przybylsky vom mobilem Team NRW machte deutlich, dass es sich beim Freiwilligendienst um eine besondere Form des Ehrenamtes handele: “Das Engagement hat einen festen Rahmen und ist zeitlich begrenzt. Es dauert mindestens sechs Monate, acht Stunden die Woche. Und die Teilnehmer haben Anspruch auf Qualifizierung”. Przybylsky lobte am Bocholter Projekt die enge Kooperation der lokalen Partner. “In NRW können viele nach Bocholt gucken und schauen, wie so etwas funktioniert.”

Die Zusammenarbeit in Bocholt war auch für Roland Müller von der Unternehmensgruppe Generali einer der Gründe, Bocholt finanziell zu unterstützen: “Zweitens hat uns der generationsübergreifende Gedanke überzeugt. Senioren sind hier nicht Hilfeempfänger, sondern Akteure. Drittens hat uns der Migrationsaspekt gefallen. Die Lebensqualität in Bocholt wird vom Projekt “Seniorpartner” profitieren.”
Am weitesten fortgeschritten ist die Schulmedaiton, wie Adi Lang, Freiwilligenmanager von L-i-A, erläuterte. Im Laufe der nächsten Woche werden die ersten Schulmediatoren an der Diepenbrockschule und an der Josefschule ihren Freiwilligendienst aufnehmen. Insgesamt wurden laut lang bislang 16 Mediatoren geschult.
Auch die anderen Formen der Mitarbeit als Bildungspate und Experte wollen die Verantwortlichen nach vorne bringen. Drei Jugendliche würden gerne die Hilfe eines Bildungspaten in Anspruch nehmen, sagte Lang. “Wir suchen noch Freiwillige”, fordern Lang und Unland interessierte Senioren auf, beim Projekt “Seniorpartner” einzusteigen. Wer Interesse hat, kann sich bei L-i-A unter Tel. 02871/217 65 66 melden.
Eine Fotogalerie zur Preisverleihung mit über 80 Bildern ist unter www.bocholt.de abrufbar.

Stadtarchiv Bocholt präsentiert das Foto des Monats Juni 2011

[ Dienstag, 31. Mai 2011 von Bocholter ]

Die Anfänge der Gemeinde Ss. Ewaldi
Stadtarchiv Bocholt präsentiert das Foto des Monats Juni 2011

Bocholt (PID). Im Vorfeld der geplanten Kirchenfusion in der katholischen Kommunalgemeinde und Seelsorgeeinheit Bocholt-Süd zeigt das Stadtarchiv eine Ansicht der früheren Notkirche Ss. Ewaldi am Mühlenweg. In diesem 1927 gebauten ehemaligen Kaufhaus an der Ecke zur Schützenstraße wurde im Frühjahr 1934 ein Gebetsraum eingerichtet.
Die Überlegungen zur Gründung eines eigenen Seelsorgebezirkes im Süden der Stadt gehen aber bis in das Jahr 1926 zurück. Seinerzeit wurde der Gedanke von der Mutterpfarre St. Josef aufgegriffen und eine Sammlung für den Kirchbaufonds gestartet. Aus Anlass des 70. Geburtstages des damaligen Pfarrers und Dechanten Stephan Jürgens (1857-1935) kamen innerhalb von vier Monaten 8.000 Mark zusammen. Leider mussten die Pläne aber aufgrund der schlechten Wirtschaftslage immer wieder aufgegeben werden, gleichwohl das 440 Ruten umfassende Grundstück an der Schwertstraße schon im Besitz der Kirchengemeinde St. Josef war.

Im April 1931 nahm Johannes Eickmann (1893-1946), bis 1929 Kaplan an St. Josef, den Faden wieder auf und wies auf die starke bauliche Geschlossenheit in der südlichen Vorstadt Fildeken und auf das rege Eigenleben unter den rund 4.000 Bewohnern hin. So war schon 1927 eine Zweigstelle der Borromäusbücherei St. Josef auf dem Fildeken eröffnet worden. Das Vorhaben zur Einrichtung einer Filialkirche war schon deswegen zu begrüßen, da die Kinder der 16 Klassen starken Volksschule am Mühlenweg durch verkehrsreiche Straßen geführt werden mussten, wenn sie die Frühmesse in der ferneren St.-Josef-Kirche besuchen wollten. Kirchliche und staatliche Behörden sprachen sich schließlich für die Gründung eines Seelsorgebezirks für das Fildeken und die Bauerschaft Biemenhorst aus. Im März 1934 kaufte die Gemeinde St. Josef das der städtischen Sparkasse gehörende frühere Bekleidungshaus Heinrich Schröer am Mühlenweg, das man im April zu einer Notkirche umbaute.
Der für die Kirche vorgesehene Raum umfasste rund 300 Sitz- und 500 Stehplätze. Er war insofern noch größer als derjenige der damaligen Notkirche Hl. Kreuz in der Pieron’schen Fabrik. Über dem Haupteingang, auf dem Dachgiebel sowie auf dem neuen Klockentürmchen wurden Kreuze angebracht. Dechant Jürgens weihte schließlich am 18. Mai 1934 die Kirchenglocke und drei Wochen darauf den Kirchenraum feierlich ein. Die Aufstellung des Taufbeckens folgte im Mai 1935.

Bis zur Einführung des ersten Pfarrrektors Anton Hommel (1896-1967) am 26. August 1934 versahen die Patres aus dem Kapuzinerkloster den Gottesdienst. Die Notkirche blieb noch bis zur Weihe der neuen Pfarrkirche Ss. Ewaldi am 12. Juli 1953 in Benutzung und diente ab 1960 der Kirchengemeinde als Vereinsheim. Noch heute ziert das Kreuz als Symbol des christlichen Glaubens den Dachgiebel des Eckhauses am Mühlenweg.
Wer historische Fotos über Bocholt zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne an das Stadtarchiv Bocholt unter Tel.: 02871/2411012 oder per Email: wolfgang.tembrink@mail.bocholt.de wenden.

Warm up zum Start ins Ferienprogramm

[ Dienstag, 31. Mai 2011 von Bocholter ]

Stadtbibliothek Bocholt präsentiert Kinderprogramm für Juni/Juli

Bocholt (PID). Ab Mittwoch, 27. Juli, startet die Stadtbibliothek Bocholt in ihr Ferienprogramm. Bis dahin können Kinder die Mittwochnachmittage im Veranstaltungsraum der Bücherei, Hindenburgstraße 5, nutzen, um sich auf die Ferien und Urlaube einzustimmen.
Am 1. Juni können die Kids im Anschluss an eine spannende Geschichte ein sommerliches Türschild basteln.
Am 8. Juni wird ein lustiger Film gezeigt. Der Film ist ohne Altersbeschränkung und dauert ca. 90 Minuten.
Am 15. Juni wird eine Geschichte gelesen. Anschließend besteht die Möglichkeit lustige Hampelmann-Mobile zu basteln.
Am 22. Juni geht es beim Filmnachmittag “tierisch rund”. Der Film ist ohne Altersbeschränkung und dauert ca. 90 Minuten.
Am 29. Juni können die Kinder Bienen auf einer bunten Blume gestalten. Vorab wird passend zum Thema eine Geschichte vorgelesen.
Am 6. Juli fällt der Vorlese- und Bastel-Nachmittag aus. Der Grund ist eine betriebliche Veranstaltung.
Am 13. Juli werden im Anschluss an eine Geschichte lustige Matrosen gebastelt.
Am 20. Juli wird ein Kinderfilm gezeigt. Der Titel wird noch nicht verraten. Der Film ist ohne Altersbeschränkung und dauert etwa 90 Minuten.
Alle Veranstaltungen beginnen um 15 Uhr. Die Teilnahme ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




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